Mein Projekt „EatClean“

Warum will ich „sauber essen“?

Es gibt ja und so unterschiedliche Arten sich zu ernähren wie Sand am Meer. Von Vegan bis Lowcarb, von Paleo bis Highfat ….
Der Wunsch mich gesünder zu ernähren ist schon länger da. Nicht nur weil ich langsam in ein Alter komme, wo der Körper nicht mehr alles verzeiht, sondern weil ich natürlich auch ein Vorbild für meine Tochter sein will. Sie ist 15 und ganz ehrlich mit 15 isst man den größen MÜLL.

Vor einem Jahr hatte ich mal eine Weile versucht nach dem Slow Carb Konzept gelebt … ich durfte NIX keine Nudel keinen Käse, keine Kartoffel, kein Reis, keine Milch, kein Obst usw…
Zwar gab es so genannte Cheatdays wo ich alles essen durfte, aber verdammt noch mal ich will doch nicht mein Leben lang auf alles was ich gern mag verzichten, vorallem nicht langfristig oder schlimmer noch FÜR IMMER. Nach 4 Monaten standhaften Durchhalten kam ich aus dem Konzept (im wahrsten Sinne des Wortes) und beschloss es muss noch etwas geben, was mich nicht neidisch auf den Jogurt meiner Kollegin schielen lässt. Ein bisschen hin und her gegoogle im Internet und immer wieder stieß ich auf ein Word CLEAN oder EAT CLEAN oder CLEAN EATING…. und ich WOLLTE wissen was das ist.
Ich stieß auf die Seite von Hannah Frey, von Michael und anderen sehr inspierierenden Seiten. „Erfunden“ will diese Art der Ernährung eine Dame Namens Toska Reno haben, aber emfiehlt der Deutsche Bund für Ernährung vollwertiges, gesundes und Zusatzstofffreies Essen schon seit JAHREN. Esst gesund, vollwertig, esst Obst, esst Gemüse und verzichtet möglichst auf Produkte mit Zusatzstoffe. Thats is…

Da Jahreswechsel ja immer begleitet werden mit guten Vorsätzen war mein Vorsatz: Ich esse ab jetzt CLEAN und ernähre mich so natürlich es geht, ABER ich erlaube mir auch mal auszuberechen. Ich will nicht nämlich nicht länger von dem bösen „das Darfst du nicht“ Gedanken gängeln lassen. Ich will mir Mühe geben mich zum größten Teil gesund zu ernähren.

Essen + Arbeit = Unvereinbar

Manchmal bin ich ein mittelschwerer Workaholik. Ich arbeite gern!!! WIRKLICH!!! Ich arbeite mit Menschen, was zur Folge hat das mein Alltag immer bewegt ist. Leute sind um mich, das Telefon klingelt, Emails ploppen auf. Zeit für Essen ist da kaum. Bisher habe ich immer nur nebenher gegessen. Was bedeutete ich ernährte mich von fertigbelegten Brötchen vom Bäcker, an guten Tagen vielleicht mal einen Salat vom Bisto an Schlechten wars eben die Currywurst. Von Twix Riegeln und Gummibärchen will ich gar nicht erst anfangen. Und so isst man nebenher jede Menge Kleinigkeiten und hat einen überblick mehr über die Menge oder schlimmer noch die Kalorienzahl. Abends erledigt und müde vom Tag, wurde es dann auch meistens nur das Wurstbrot oder alles an essen was den Aufwand von „in die Micowelle stellen“ hatte. Getrunken habe ich fast zu 80 % nur Kaffee… irgendwann nachmittags viel mir dann oft auf, dass ich noch nichts NORMALES getrunken hatte. Ihr seht also mein Problem … GESUND WAR DAS NICHT. Mein Sätigungsgefühl war im Eimer, mein Stoffwechsel fühlte sich verarscht und verweigerte sich und ich fühlte mich spätestens Abends wie eine 100 jährige ALTE, sich mit letzter Kraft auf die Couch sleppend.

Alles soll anders werden

Was ist nun dieses saubere Essen und warum ist es so gut für mich. Ich versuchs mal anhand unseres Körpers zu erklären. Rezeptoren in unserem Magen messen nicht nur die Menge des Essens welches wir gerade zugeführt haben, sondern schauen auch auf den Nährstoffgehalt. Das ist auch der Grund, warum man erstmal nach einem Mac Donalds Totalausfall pap satt ist, aber trotzdem nach kurzer Zeit wieder Hunger bekommt. Die Mengenrezeptoren sagen unserem Gehirn quasi „Ok Magen is voll“ und kurze Zeit später werden aber die Rezeptoren für den Nährstoffgehalt laut und brüllen “ EY HALLO, WAS BITTE WAR DENN DAS JETZT. Da ist nichts drin was wir wirklich brauchen können. Sorg gefälligst für ordentliche Nährstoffe“. Die Folge ist wir wollen wieder essen, weil uns schlicht Ballast- und Nährststoffe fehlen. Nun wird eine Hormonreaktion ausgelöst, welches das Hungerhormon Gremlin ausgeschüttet und schon haben wir den Salat (vermutlich ehr nicht)…..

Mit einer natürlicheren und gesunden Ernährung, will ich nun meinen Kopf und Magen drauf trainieren, wieder normale Signale zu senden. Ich mache meinen Körper ein Angebot. Ich liefere Ihn nicht nur eine Ausreichende Menge an Nahrung sondern ich sorge auch dafür das es gute nährstoffreiche Nahrung ist. Er soll im gegenzug wieder eine volle Arbeit aufnehmen, meine Stoffwechsel ankurbeln und mich nicht mit Heißhungerattacken quälen. Aber ich gebe ihm etwas Zeit sich daran zu gewöhnen.

Ich will mich also trennen von alten Gewohnheiten und ich will mir eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise aneignen ohne das ich hungern muss. So verzichte ich z.B.  weitgehend auf industriell zubereitete Lebensmittel, Lebensmittel mit Zusatzstoffen und allem anderen künstlichen Kram und KOCHE SELBST und zwar mit  ursprünglich unverarbeiten Lebensmitteln, Obst und Gemüse.

Die Sache mit dem Ettiket

Macht euch mal den Spaß und geht durch den Supermarkt. Sagen wir mal, ihr habt ein Brötchen was ihr gerne belegen wollt…. mit Wurst, Käse, Aufstrich und nun geht mal schaut euch die Zutaten hinten auf den Verpackungen an. Interessant was da hinten so alles drauf steht und ich rede nicht von den Kalorientabellen, sondern wirklich von den ZUTATEN. Da sind Dinge in der Wurst, da brauchst du erstmal ein kleines Chemiestudium, manches kann man nichtmal aussprechen.  Heißt also da ist in der Wurst jede Menge Kram drin der nichts mit „natürlich“ zu tun hat und unseren Geschmacksnerven nur irgendwas vormachen wollen. Meisten wissen wir garnicht mehr wie NORMAL schmeckt. Genau diese MÜHE werde ich mir aber machen, wenn ich will wissen was ich da esse.

DAS IST DER PLAN und ich freu mich wenn ihr bei mir seid und mich auf meinem Weg in ein gesünderes Leben begleitet.

Ich freu mich drauf.

Eure Manu